FAKT, KULAP und AUM: Agrarumweltprogramme im Vergleich
Jedes Bundesland hat sein eigenes Agrarumweltprogramm. Wir erklären die drei wichtigsten — und wie BodenVital die Nachweise automatisch erstellt.
FAKT II (Baden-Württemberg)
Das Freiwillige Agrarumwelt- und Klimaschutzprogramm (FAKT II) in Baden-Württemberg bietet zahlreiche Maßnahmen für den Humusaufbau:
- • FAKT A: Basismaßnahmen Pflanzenschutz und Düngeeffizienz
- • FAKT B: Boden- und Gewässerschutz (Mulchsaat, Direktsaat)
- • FAKT E: Extensive Tierhaltung und Grünland
- • Prämien: 40–200 €/ha je nach Maßnahme
- • Förderzeitraum: 5 Jahre (2023–2027)
KULAP (Bayern)
Das Kulturlandschaftsprogramm (KULAP) in Bayern ist eines der ältesten und umfangreichsten Agrarumweltprogramme Deutschlands:
- • B10: Ökologischer Landbau (300–420 €/ha)
- • B21: Günstige Fruchtfolgegestaltung (90 €/ha)
- • B30: Extensive Grünlandnutzung (100–200 €/ha)
- • B52: Mulch- oder Direktsaat Ackerbau (60 €/ha)
- • Förderzeitraum: 5 Jahre, jährlich antragsfähig
AUM (Weitere Bundesländer)
Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen (AUM) gibt es in allen Bundesländern unter verschiedenen Namen. Gemeinsame Schwerpunkte für Humusaufbau:
- • Zwischenfruchtanbau (40–60 €/ha)
- • Erosionsschutz durch Mulchsaat (30–60 €/ha)
- • Ökologischer Landbau (150–350 €/ha)
- • Extensive Grünlandbewirtschaftung (80–200 €/ha)
Kombination mit Carbon Credits
Wichtig: FAKT/KULAP/AUM-Prämien und Carbon Credits sind grundsätzlich kombinierbar, solange Additionalität nachgewiesen werden kann. Das bedeutet: Maßnahmen, die ohnehin für KULAP B21 gefördert werden, müssen einen zusätzlichen Carbon-Farming-Effekt zeigen, um für CRCF-Zertifikate infrage zu kommen. BodenVital trackt die Additionalität automatisch.
Alle Programme in einem System
BodenVital unterstützt FAKT II, KULAP, AUM und GAP-Ökoregelungen — und erstellt die passenden Nachweise auf Knopfdruck.
Kostenlos testen